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[ Alle DVD-Reviews zeigen ] | | Hui Buh Das Schlossgespenst | | Originaltitel | Hui Buh |  | | Genre | Fantasy-/Gruselklamauk | | Land | BRD | | Jahr | 2006 | | Verleih | Constantin Film / Highlight Rat Pack Filmproduktion | | Film |    |  Echt nicht gut!

  Grad so okay!

   Ganz nice!

    Sehr dick!

     Der Oberhammer! | | Bild |      | | Ton |     | | Extras |     | | Humor |     | | Spannung |   | | Anspruch | | | Cinematographie |     | | Review | Blöd gelaufen für Ritter Balduin (Michael "Bully" Herbig), der zuerst beim Schummeln in Sachen Kartenspiel erwischt und schließlich auch noch, getreu seinem Wunsche „Der Blitz soll mich auf der Stelle treffen, wenn ich betrogen habe!“ von eben jenem erschlagen wird. Die Bilanz: Fortan spukt der Unglückselige als einzigst behördlich zugelassenes Schlossgespenst »Hui Buh« durch Schloss Burgeck. Rund 500 Jahre später: Der Thronfolger König Julius, der 111. (Christoph Maria Herbst, »Stromberg«, »Wo ist Fred?«) nistet sich, mit dem Ziel die durchtriebene und intrigante Leonora Gräfin zu Etepetete (Heike Makatsch, »Männerpension«, »Margarete Steiff«) zu ehelichen, auf Schloss Burgeck ein. Nach all den Jahren der gepflegten Langeweile haben Hui Buh und der alte Kastellan (Hans "Pumuckl" Clarin, der Hui Buh Sprecher der Original-Hörspielreihe, in seiner letzten Rolle) plötzlich alle Hände voll zu tun. Und dann gibt es da ja auch noch den ominösen Geisterschatz, sowie die ausstehende Geisterprüfung ...
Die Verfilmung des anno dazumal sehr erfolgreichen Europa-Hörspielklassikers war nur eine Frage der Zeit gewesen. Regisseur Sebastian Niemann (»Das Jesus-Video«) setzt das Fantasyspektakel nun in opulent ausgestatteter Optik - mit an deutschen Standarts gemessenen Verhältnissen sehr ansehnlichen CGI-Effekten - um (sieht man mal von dem etwas zu lieblich generierten Hauptakteur ab). Seinen Schwerpunkt legte Niemann dabei weniger auf eine getreue Wiedergabe der Hörspiel-Vorlage, sondern mehr auf Klamauk und Slapstick, wobei bei letzterer vornehmlich verstaubte Kalauer herhalten mussten. Gut, dass es da noch Christoph Maria Herbst (unbedingt seine fabulöse Didi Hallervorden Imitation im Abspann anschauen) und Rick Kavanian (»Der Schuh des Manitu«, »Bully & Rick«) gibt, die ihre Rollen perfekt ausfüllen. Ach ja, noch was gutes: Nick Brimble, der Little John aus Kevin Costners »Robin Hood - König der Diebe«, spielt auch mit (als Bösewicht).
Zurück zur Filmkritik: Man glaubt es kaum, doch tatsächlich zünden einige der Gags und sorgen damit gelegentlich auch für echte Lacher, jedoch kann auch das nicht davor retten, dass der Geisterklamauk an seiner eigentlichen Zielgruppe, den Kindern, glatt vorbeischlittert. Mal ganz subjektiv betrachtet: Die ganze Geisterstadt- und Seelensuppengeschichte empfinde ich vom persönlichen Glaubensstandpunkt her als definitiv zu harten Tobak und für junge Kiddies sowieso. In diesem Sinne auf einige schlaflose Nächte, die leichtsinnigen Erziehungsberechtigten garantiert sein dürften, sollten sie diesen Mystery-Schabernack auf Anraten der FSK ihren Zöglingen schon in zu jungen Jahren vorführen – na denn gute Nacht! Okay, von technischer Seite her wurde bei dem aufwändigen Kinostreifen alles richtig gemacht und sogar für mich als superkritischen Skeptiker in Sachen CGI-Effects gibt es diesbzgl. fast nichts zu meckern, aber wie gesagt, Hui Buh selbst hätte gerne einen Tick besser animiert sein dürfen.
Die Bild- & Tonqualität der im edlen Digipak verpackten Doppel-DVD befindet sich jedenfalls auf sehr hohem Niveau und bereitet somit auch anspruchsvolleren Homecinema-Freunden viel Vergnügen! Das Bonusmaterial, welches sich zum größten Teil auf einer separaten Disc befindet, bietet derweil nahezu alles, was man sich zu einem solchen Film nur wünschen kann. Gerade der unterhaltsame und durch seine vielen Beteiligten äußerst kurzweilig geratene Audiokommentar macht Spaß. By the way: Achtet ausnahmsweise mal auf den ansonsten nur wenig beachteten Copyrighthinweis der auf dem Bildschirm erscheint sobald ihr die Film-Disc gestartet habt. | | Fazit | Ganz ordentlich gemachte Fantasy-/Gruselkomödie, die leider mit völlig fehlleitender FSK-Einschätzung an sämtlichen mögl. Zielgruppen vorbeischlittert – für Kids zu heftig und für Erwachsene ... nun ja, für Erwachsene ... hm? | | Regisseur | Sebastian Niemann | | Darsteller | Michael Bully Herbig, Christoph Maria Herbst, Rick Kavanian, Heike Makatsch, Ellenie Salvo González, Hans Clarin, ... | | Musik | Egon Riedel (Score) – Culcha Candela, Gentleman | | Bildformat | 2.21:1 (Widescreen) | | Sprachen | Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS) | | Untertitel | Deutsch für Hörgeschädigte (in Farbe) | | Sonstige Features | Audiokommentar, Making Of, Featurettes "Backstage" (ca. 22 Min.), "Making of Hui Buh" (ca. 22 Min.), "Settour mit Charles" (ca. 15 Min.), "Visual Effects", "Entstehung der Filmmusik", "Film-Premiere", Deleted Scenes, Interviews (ca. 45 Min.), 2 Musikvideos, Teaser, Trailer, Promos, Produktionszeichnungen, Storyboard, TV-Ausschnitte (Johannes B. Kerner, Ki.Ka), Merchandising | | FSK | Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG FSK | | |
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