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[ Alle DVD-Reviews zeigen ] | | Hustle & Flow | | Originaltitel | Hustle & Flow |  | | Genre | Drama | | Land | USA | | Jahr | 2005 | | Verleih | Paramount Classics / MTV Films New Deal Entertainment | | Film |     |  Echt nicht gut!

  Grad so okay!

   Ganz nice!

    Sehr dick!

     Der Oberhammer! | | Bild |    | | Ton |     | | Extras |    | | Humor |  | | Spannung |    | | Anspruch |     | | Cinematographie |     | | Review | Dass Memphis, neben all den glorreichen Touristenpfaden, auch ein echtes Drecksloch sein kann, muss DJay (Terrence Howard, "L.A. Crash") Tag für Tag am eigenen Leib erfahren. Während er als abgehalfterter Pimp die blonde Hure Nola (Taryn Manning) auf den Strich schickt und nebenbei die Stripperin Lexus (Paula Jai Parker) "managet", muss er sich auch noch um die hochschwangere Shug (Taraji Henson) kümmern. Als der mittlerweile zum Rapstar avancierte Skinny Black (Ludacris) einen Besuch in seiner alten Heimatstadt ankündigt, sieht DJay seine Stunde gekommen – zusammen mit Key (Anthony Anderson, "Barbershop") und dem Kirchenmusiker Shelby (D.J. Qualls) macht er sich daran ein Demotape aufzunehmen, denn „Jeder muss einen Traum haben!“
Craig Brewer macht als Regisseur alles richtig – und man merkt, dass mit John Singleton ("Boyz'n the Hood", "Higher Learning", ...) zudem ein erfahrener Produzent am Ruder saß! In stimmungsvollen 16mm Bildern erzählt Brewer, der übriges auch die Story schrieb, greifbar und glaubwürdig die Geschichte eines Underdogs, der alles auf eine Karte setzt um dem Sumpf aus Kriminalität und Armut zu entfliehen. Ganz im Gegensatz zu 50 Cents oberflächlichem "Get Rich or Die tryin", bestimmen hier nicht Action und Selbstdarstellung den Plot, stattdessen wird einer gelassen erzählten Charakterzeichnung der Vorrang gelassen. Dabei spielen alle Darsteller (allen voran Terrence Howard) in jeder Szene dermaßen eindringlich und authentisch, dass der innere Kampf der Protagonisten zum größten Spannungsträger des Ghettodramas gerät.
Randnotiz: Der Filmsong "It's hard out here for a pimp" gewann bei den 78th annual Academy Awards (Oscar-Verleihung) im März 2006 in der Kategorie "Original Song" (Achievement in Music Written for Motion Pictures) die begehrte Goldtrophäe!
Die DVD-Extras laden zu einem interessanten und informativen Blick hinter die Kulissen ein, während der Zuschauer in Sachen Bildqualität einige Abstriche machen muss. Im Gegensatz zum wuchtigen und räumlichen Soundtrack wird beim stets recht körnigen und dunklen Bild der Low Budget Charakter des HipHop-Movies deutlich sichtbar – andererseits kann man den grieseligen 70ies-Look wiederum durchaus auch als bewusst eingesetztes Stilmittel durchgehen lassen. | | Fazit | Ein glaubwürdiger Rap-Film, der sich vor allem durch seine emphatische Charakterzeichnung vom Gros des Genres positiv abhebt. Anschauen! | | Regisseur | Craig Brewer | | Darsteller | Terrence Howard, Anthony Anderson, Taryn Manning, Taraji P. Henson, DJ Qualls, Ludacris, Paula Jai Parker, Isaac Hayes, ... | | Musik | Scott Bomar (Score) – Terrence "DJay" Howard, Lil' Jon, Al Kapone, Al Green, Willie Hutch, ... | | Bildformat | 1.78:1 (16:9) | | Sprachen | Deutsch, Englisch, Türkisch (Dolby Digital 5.1) | | Untertitel | Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch | | Sonstige Features | Audiokommentar von Drehbuchautor & Regisseur Craig Brewer, Featurettes: "Was dahinter steckt" ('27:22), "Auf alle Fälle wichtig" ('14:42), "Die Geburt des Crunk" ('13:44), Premiere in Memphis ('4:53), Easter Egg "Skinny Black" (versteckt im ersten "Special Features" Menü), 6 Promotion Spots | | FSK | Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK | | Shoplink
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